FASTENWOCHE

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Es geht endlich los ;)   und wie könnte man einen Foodblog besser starten als mit Fasten? ;)   Einfach mal durchatmen, nichts essen und sich überraschen lassen wie sehr die Sinne geschärft werden und auf was für kreative Ideen man während der Abstinenz

Es geht endlich los 😉   und wie könnte man einen Foodblog besser starten als mit Fasten? 😉   Einfach mal durchatmen, nichts essen und sich überraschen lassen wie sehr die Sinne geschärft werden und auf was für kreative Ideen man während der Abstinenz kommt.   Zudem schmeckt danach einfach ALLES gleich doppelt und dreimal so gut!   Es gibt ja tausende Arten zu fasten! Nach Jahrelangen Experimenten habe ich meinen eigenen Weg gefunden mir diese Zeit zu versüßen und durchzuhalten, auch in schwachen Momenten   Ich zähle dabei darauf nicht völlig auf Kalorien zu verzichten damit der Stoffwechsel keinen Schock bekommt und vollkommen herunterfährt und genug Vitamine und lebensnotwendige Inhaltsstoffe auf natürlich Weise dem Körper zugeführt werden   Wenn Ihr Herz oder Kreislaufprobleme habt oder noch nie gefastet würde ich euch dennoch raten vorher mit dem Hausarzt zu sprechen 😉   Kommen wir gleich zum schönen Thema:   Am ersten Tag wird der Darm entleert, damit werden Giftstoffe ausgeleitet und ein leerer Darm empfindet auch weniger Hunger 😉   Ich habe gute Erfahrungen mit Glaubersalz gemacht.   Da es wirklich widerlich schmeckt hier ein kleiner Trick:   Die Zunge kann ja 5 Geschmacksrichtungen empfinden..süß, sauer, salzig, bitter und Umami (wozu ich später gern was erkläre)   Bitter wird hauptsächlich im hinteren Teil wahrgenommen, weswegen es sich empfiehlt die bittere Glaubersalzbrühe soweit hinten wie möglich auf der Zunge anzusetzen und dann in einem schwups auszutrinken,,,und danach gleich was mit gutem Geschmack bereitstellen 😉   Da der Tag am besten Zuhause nahe der Toilette zu verbringen ist, nutze ich ihn um frische Gemüsebrühe zu kochen für die nächsten Tage   Dazu nehmen wir je nachdem welche Menge ihr kochen möchtet:   Karotten Sellerie Lauch Knoblauch und was für Gemüsesorten Ihr sonst noch zur Hand habt oder gerne mit verkochen möchtet   Gewürze sind auch erlaubt ich bevorzuge: Lorbeerblätter Piment Pfeffer Thymian Sternanis Zimt Wacholderbeeren   die Gewürze röste ich separat an so dass die Aromaten frei werden   Das Gemüse hacke ich grob und röste es mit sehr wenig Olivenöl an und lösche es mit Wasser ab und gebe die Gewürze hinzu..   Verwendet möglichst wenig Salz, es speichert Wasser und ist auch nur bedingt gesund.   Das ganze lasst Ihr 2-3 Std auskochend etwas runter reduzieren, dann habt ihr die Basis für die nächsten Tage       davon jeden Tag ca 250 ml zu aufwärmen (Rest am besten einfrieren oder sofort ganz heiss in saubere Weckgläser füllen und kaltstellen)       Ausserdem sind jeden Tag frische Obst und Gemüsesäfte erlaubt. Am besten natürlich frisch gepresst und mehr Gemüse als Obst wegen dem lieben Zucker und Kaloriengehalt   Was ich gerne verwende: Orangen                           Gurken Äpfel                                 Stangensellerie Ananas                             Spinat Kiwis                                 Karotten Papaya                             Fenchel   fasten2 IMG_6923 eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, ich trinke so 300-500ml am Tag davon (Obst hat über den Daumen gepeilt 30-50 kcal pro 100 gr, Gemüse nur 3-12kcal) Ingwer macht sich gut und ist gesund und wenn Ihr euch mal ganz schwach fühlt dürft Ihr auch ne Banane mit rein mixen 😉 Ich würde euch nicht empfehlen smoothies zu machen sondern zu entsaften da ein smoothie schon fast wieder zu dick und breiig ist von der Konsistenz   Bei extremen Zeitmangel sind auch Säfte aus dem Reformhaus (Rote Beete,Gemüse, Sauerkrautsaft) oder Smoothie bzw Direktsaft erlaubt, da sollte fasten IMG_6918aber auch Wasser dazu gemischt werden   Trinkt ausserdem sehr viel Tee Minze, Zitronenschalen, Kaffirblätter, Rosmarin, Thymian damit es nicht langweilig wird 😉
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